Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Banksy ist enttarnt – endlich wissen wir mal wieder etwas

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Banksy ist enttarnt – endlich wissen wir mal wieder etwas
Banksy ist enttarnt – endlich wissen wir mal wieder etwas
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Breaking News: Banksy ist ein Mensch. Er heisst Robin Gunningham. Was für ein öder Name.

Mit Rechercheteams, Datensätzen, Auswertungen – irgendwo zwischen investigativem Journalismus und True-Crime-Podcast – wurde das letzte grosse Rätsel unserer Zeit gelöst: Wer ist der Mann hinter der Schablone?

Endlich eine Antwort. Und für einen kurzen Moment fühlt es sich so an, als wäre etwas klar geworden in dieser Welt. Als hätte sich der Nebel gelichtet. Als hätten wir wieder festen Boden unter den Füssen.

Olivier Maire/Keystone
Banksys Werk «Flower Thrower» an der Ausstellung «The World of Banksy», 8. Oktober 2024.
Olivier Maire/Keystone

Okay, es ist nur die Identität eines Street-Art-Künstlers. Aber man nimmt, was man bekommt.

Während die geopolitische Lage unübersichtlich bleibt, die Wirtschaft schlingert und selbst einfachste Wahrheiten ins Wanken geraten, gibt es immerhin diese eine Gewissheit: Wir wissen jetzt, wer Banksy ist. Wahrscheinlich.

Dabei war die Frage nie besonders dringend. Niemand stand je vor einer Mauer und dachte: Dieses Bild würde mir jetzt mehr sagen, wenn ich bloss wüsste, wer dahintersteckt. Dringlichkeit lässt sich herstellen. Relevanz notfalls auch.

Man muss nur lange genug so tun, als hinge etwas davon ab.

Und dann kommt der grosse Moment: Enthüllung, Auflösung, Einordnung. Experten, die sagen: «Das verändert den Blick auf sein Werk.» Und man nickt kurz, bevor man weiterscrollt.

Denn natürlich verändert es nichts. Ausser eben das angenehme Gefühl, wieder einmal etwas zu wissen. Wenn auch nur etwas völlig Irrelevantes.

Banksy ist kein Geheimnis mehr. Der Rest der Welt bleibt es – wie gewohnt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.