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Baerbock soll Präsidentin der Uno-Generalversammlung werden. Russland lehnt ihre Kandidatur ab

Aussenministerin Annalena Baerbock wird voraussichtlich nach ihrem Ausscheiden aus der Bundesregierung eine Spitzenposition bei den Vereinten Nationen übernehmen. Laut Informationen aus Regierungskreisen soll Baerbock als deutsche Kandidatin für den Vorsitz der Uno-Generalversammlung in der Sitzungsperiode 2025/2026 benannt werden. Die Wahl ist für Anfang Juni geplant, ihr Amtsantritt soll im September erfolgen.

HANNES P ALBERT / KEYSTONE
Baerbock soll Präsidentin der Uno-Generalversammlung werden. Russland lehnt ihre Kandidatur ab
HANNES P ALBERT / KEYSTONE

Baerbock hatte Anfang März angekündigt, sich aus familiären Gründen aus der deutschen Politik zurückzuziehen. Nun soll sie eine Schlüsselrolle bei der Uno übernehmen. Der Kabinettsbeschluss zu ihrer Nominierung wurde bereits auf den Weg gebracht. Ihre Wahl gilt nach internen Uno-Absprachen als Formsache.

Allerdings lehnt Russland die Kandidatur der deutschen Außenministerin für den Vorsitz ab. Der Kreml begründet dies mit der Nazivergangenheit des Grossvaters von Baerbock. «Es wäre merkwürdig, achtzig Jahre nach dem Sieg (im Zweiten Weltkrieg) auf dem Posten der Vorsitzenden der Generalversammlung die Enkelin eines Nazis zu sehen, die stolz auf die ‹Heldentaten ihres Grossvaters› ist», sagte die Sprecherin des russischen Aussenamts, Marija Sacharowa, der russischen Nachrichtenagentur Tass.

Deutschland will mit der Besetzung sein Engagement für die Vereinten Nationen unterstreichen und zugleich seine Bewerbung für einen nichtständigen Sitz im Uno-Sicherheitsrat 2027/2028 stärken. Das Amt der Präsidentin der Uno-Generalversammlung ist nicht mit dem des Uno-Generalsekretärs zu verwechseln.

Baerbock würde den Kameruner Philémon Yang ablösen. Die bisher letzte deutsche Besetzung dieses Postens liegt Jahrzehnte zurück: 1980 war Rüdiger von Wechmar für die Bundesrepublik im Amt, 1987 folgte der DDR-Vertreter Peter Florin.

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