Baerbock lehrt Komiker das Fürchten: Ein Video aus dem Auswärtigen Amt zeigt Menschen, die wie Teletubbies durch die Bilder hüpfen. Wer braucht da noch einen Parodie-Account?
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Baerbock lehrt Komiker das Fürchten: Ein Video aus dem Auswärtigen Amt zeigt Menschen, die wie Teletubbies durch die Bilder hüpfen. Wer braucht da noch einen Parodie-Account?

Das Auswärtige Amt unter der Leitung des politischen Multitalents Annalena Baerbock lädt zum Tag der offenen Türe ein und verbreitet dazu ein extra produziertes Video auf seinen Social-Media-Kanälen.

Und wieder steht man staunend davor: Was diese Annalena alles kann! Nicht nur feministische Aussenpolitik, schicke Kleider und englische Redeklassiker. Nein, sie kann auch lustig.

HENDRIK SCHMIDT / KEYSTONE
Baerbock lehrt Komiker das Fürchten: Ein Video aus dem Auswärtigen Amt zeigt Menschen, die wie Teletubbies durch die Bilder hüpfen. Wer braucht da noch einen Parodie-Account?
HENDRIK SCHMIDT / KEYSTONE

Wer braucht da noch einen Satirekanal auf Twitter, wenn ihre Behörde das auch im Alleingang selbst schafft?

Gut, es ist etwas unfair, unzählige deutsche Komiker ihrer Arbeit zu berauben, die brauchen schliesslich auch ein Einkommen. Wir sehen also junge Menschen, die wie Teletubbies durch die Bilder hüpfen, wie mit Zauberhand Barrieren versenken, Türen öffnen und hinter manchem Glitzertuch Kollegen herbeizaubern und sogar die Hausherrin selbst. Da könnten sich selbst das grüne Bundestags-Jungtalent Emilia Fester oder die Gute-Laune-Schleuder Katharina Schulze aus Bayern noch eine Scheibe abschneiden.

Filmkunst at its best. In your face, Hollywood!

Nun wollen wir fairerweise voraussetzen, dass sich mit Hilfe unserer Steuergelder tatsächlich jemand in diesem Haus professionelle Gedanken gemacht hat, bevor er offenbar der Praktikanten-Mannschaft aus der hauseigenen Kindertagesstätte eine Handykamera in die Hand gedrückt hat mit dem Auftrag, macht doch mal ein lustiges Video und zeigt, was ihr bei eurem Hogwarts-Bachelor im Kampf gegen die dunklen Mächte alles gelernt habt.

Wahrscheinlich ist es also Teil einer perfiden verteidigungspolitischen Strategie: Die Aussenministerin weiss, dass Deutschland mit dieser Regierung, gepaart mit dem desaströsen Zustand der deutschen Bundeswehr, geopolitisch völlig wehrlos ist und wir verhindern müssen, dass uns jemand angreift. Ihre weltweiten Auftritte reichen vielleicht nicht ganz aus, um uns als nicht satisfaktionsfähig zu präsentieren. Wenn nun die weltweiten Auslandsgeheimdienste aber dieses Video ansehen, werden sie angesichts des infantilen Zustandes unserer Republik absolut überzeugt sein, dass Deutschland auf keiner Ebene eine Gefahr für irgendjemanden darstellt, und jeder hat die Geheimbotschaft sofort verstanden: «Keine Angst, wir wollen nur spielen.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.