Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Back to Kernkraft: Energieminister Albert Rösti im Gleichschritt mit EU-Präsidentin Ursula von der Leyen – Linke Energiepolitiker schmollen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Back to Kernkraft: Energieminister Albert Rösti im Gleichschritt mit EU-Präsidentin Ursula von der Leyen – Linke Energiepolitiker schmollen
Back to Kernkraft: Energieminister Albert Rösti im Gleichschritt mit EU-Präsidentin Ursula von der Leyen – Linke Energiepolitiker schmollen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Dammbruch im Ständerat. Die überwältigende Mehrheit des Ständerats stimmt für den Neubau von Kernkraftwerken. Mit 26 zu 12 Stimmen (bei 3 Enthaltungen) sagen die Kantonsvertreter ja zum indirekten Gegenentwurf zur sogenannten Blackout-Initiative. Es ist nach gut zehn Jahren orientierungsloser Energiewende und illusorischer Klimapolitik der erste grosse Schritt zurück in die Normalität. Wenn die Schweiz bei der rasanten Elektrifizierung der Gesellschaft (Verkehr, KI etc.) mithalten will, braucht sie so viel eigenen Strom wie möglich. Das können CO2-intensive Energiequellen sein wie Gas und Öl, erneuerbare und saubere Energien wie die Wasserkraft und die Kernkraft.

Peter Schneider/Keystone
Energieminister Albert Rösti
Peter Schneider/Keystone

Mit Ausnahme von Deutschland hat diese Binsenwahrheit in der Zwischenzeit die ganze Welt verstanden, sogar Ursula von der Leyen. Die Präsidentin der EU-Kommission hatte erst am Vortag an einer Konferenz und in Anwesenheit des Schweizer Energieministers Albert Rösti klargemacht, dass der Ausstieg aus der Kernkraft ein «strategischer Fehler» war. Das ist deshalb beachtlich, weil von der Leyen lange Zeit zum grün getünchten CDU-Kreis um Angela Merkel, der Ausstiegskanzlerin, gehörte. Rösti hatte bei der Debatte im Ständerat die energiepolitische Wende von von der Leyen ausdrücklich erwähnt. Linke und EU-Turbos tobten innerlich.

Auf der Zuschauerbank im Ständeratssaal hatten sich während der Debatte die linken Energiepolitiker aus dem Nationalrat zusammengefunden. Martin Bäumle (GLP), Stefan Müller-Altermatt (Mitte) sowie Nadine Masshardt und Gabriela Suter (beide SP) – vor allem Suter konnte ihren Ärger nicht verstecken. Bei Röstis Ausführungen rollte sie mehrfach mit den Augen, lachte zynisch, schüttelte den Kopf – angesichts der überwältigenden Mehrheit blieb den Energiewende-Romantikern nur das Schmollen. Selbst die Mitte-Fraktion hat – mit Ausnahme der Thurgauer Ständerätin Brigitte Häberli-Koller – dem Gegenvorschlag zugestimmt. Damit ist der Atomausstieg, das Erbe von der früheren CVP-Energieministerin Doris Leuthard, weg vom Tisch.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.