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Autoposse in Bern: Rot-Grün-Mitte will ein Parkhaus für Beamte aufheben. Die Autoliebhaber in der Verwaltung machen aber nicht mit

In Bern entbrennt eine Kontroverse um Parkplätze für Beamte. Der Bund strebt an, dass sich seine Verwaltungsangestellten «möglichst klimaneutral» zu ihren Büros begeben. Da jedoch viele Beamte weiterhin mit dem Auto zur Arbeit fahren möchten (in der Bundesstadt stehen ihnen 2627 Parkplätze zur Verfügung), verzichtet der Bund nach einer Befragung darauf, die Anzahl der Abstellflächen für seine Mitarbeiter zu reduzieren.

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
Das Bundeshaus in Bern, aufgenommen aus dem Riesenrad der Euro Fanzone, am Samstag, 12
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Diese Entscheidung stösst in der Stadt Bern auf Kritik. Neo-Verkehrsdirektor Matthias Aebischer, ehemaliger SP-Nationalrat und SRF-Moderator, äussert sich in der Berner Zeitung «erstaunt» darüber, dass sich das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) von SVP-Bundesrat Albert Rösti von den Klimazielen «verabschiedet».

Eine Rot-Grün-Mitte-Allianz gibt jedoch nicht auf. Sie fordert die Umnutzung des Parkhauses Brückenstrasse im Marzili in Wohnraum. Marzili-Quartier-Co-Präsident Michael Steiner bezeichnet die Aufhebung des Bundesparkplatzes als «seinen Traum».

Träume kann man haben. Wenn da nur nicht die Autoliebhaber in der Verwaltung wären.

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