Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Deutscher Automobilklub spricht sich für höhere Spritpreise aus. Nun laufen Mitglieder Sturm

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Deutscher Automobilklub spricht sich für höhere Spritpreise aus. Nun laufen Mitglieder Sturm
Deutscher Automobilklub spricht sich für höhere Spritpreise aus. Nun laufen Mitglieder Sturm
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ein Interview des Verkehrspräsidenten des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC), Gerhard Hillebrand, sorgt für einen Sturm der Entrüstung unter den Mitgliedern. In der Neuen Osnabrücker Zeitung erklärte der 60-Jährige, dass der ADAC die CO2-Bepreisung für ein «richtiges Instrument» halte, um Klimaziele zu erreichen. Die Reaktion: eine Welle öffentlicher Austritte, dokumentiert in den sozialen Medien.

SEBASTIAN KAHNERT / KEYSTONE
ARCHIV - 16
SEBASTIAN KAHNERT / KEYSTONE

«Die Leute brauchen den Anreiz, auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen», sagte Hillebrand.

Für viele der rund 22 Millionen Mitglieder ein Affront. Die allermeisten von ihnen fahren noch Verbrennerfahrzeuge – laut Statistik rund 90 Prozent, ähnlich dem Bundesdurchschnitt. Zahlreiche Mitglieder veröffentlichten nach dem Interview ihre Kündigungsschreiben. «Wenn man es als Automobilklub gut findet, dass Autofahren teurer wird durch höhere CO2-Steuer, habe ich in diesem Klub nichts mehr verloren», schrieb ein Nutzer. Ein anderer erklärte: «Der ADAC vertritt meine Interessen als Fahrer eines 29 Jahre alten Benziners überhaupt nicht mehr.»

Bereits 2018 hatte der ADAC mit einer Werbekampagne Irritationen ausgelöst, in der er sich selbst nicht mehr als klassischer Autoklub und «nicht deutsch» bezeichnete.

Der ADAC sagt, man sei falsch verstanden worden. Dass die EU die Einführung eines CO2-Preises auf Sprit um ein Jahr verschoben hat, hält Hillebrand für «absolut in Ordnung», um soziale Härten abzufedern.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.