Der Zürcher Hauptbahnhof ist nicht nur ein Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr, sondern auch für Motorfahrzeuge. Um ihn herum führen viele wichtige Strassenachsen. Doch damit soll Schluss sein. Die Stadtregierung will Autos und Motorräder grossflächig aus dem Gebiet verbannen.
Die Linken und Grünen, die in der Stadt die Mehrheit haben, jubeln. Scharfe Kritik kommt von den Verkehrsverbänden und der SVP. «Verkehrsflächen abzubauen, bevor es echte Alternativen gibt, ist verantwortungslos und verfassungswidrig», so die Zürcher Sektion des Automobilclubs der Schweiz. Die SVP spricht von der «üblichen autofeindlichen Litanei», wie man sie aus der links-grünen Stadtzürcher Politblase zur Genüge kenne.
Auch für das Gewerbe in der Innenstadt könnten harte Zeiten bevorstehen, nicht nur während der jahrelangen Grossbaustellen.
Der «Radikalumbau» (Tages-Anzeiger) mit dem Ziel, den motorisierten Individualverkehr aus dem Zentrum zu vertreiben, steht in einer Reihe zahlreicher Massnahmen, mit denen die Stadt Zürich die Autofahrer zunehmend zu unerwünschten Personen macht, von Parkplatz- und Spurabbau über verringerte Strassenflächen und Einbahnregimes bis zu praktisch flächendeckenden Tempo-30-Zonen.
Was halten Sie von diesen Plänen? Machen sie die grösste Schweizer Stadt lebenswerter, wie die Regierung meint? Oder sind sie Ausdruck einer realitätsfremden links-grünen Ideologie auf dem Buckel der Autofahrer und des Gewerbes? Diskutieren Sie mit!