Gesundheitsdirektion Zürich bestätigt: Windpocken-Alarm in Flüchtlingsheim in Adliswil – betroffen sind drei Familien «aus der Ukraine und Myanmar»
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Gesundheitsdirektion Zürich bestätigt: Windpocken-Alarm in Flüchtlingsheim in Adliswil – betroffen sind drei Familien «aus der Ukraine und Myanmar»

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Gesundheitsdirektion Zürich bestätigt: Windpocken-Alarm in Flüchtlingsheim in Adliswil – betroffen sind drei Familien «aus der Ukraine und Myanmar»
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Während in der Schweizer Bevölkerung eine hohe Immunität gegen Windpocken besteht, ist dies bei Asylsuchenden häufig nicht der Fall. Dadurch kann es in Zentren schneller zu Ausbrüchen kommen.

Das zeigt sich wieder bei einem Fall in einem Flüchtlingsheim in Adliswil, wie die Weltwoche auf Anfrage von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich heute erfahren hat. «Aktuell sind im Aufnahmezentrum fünf Windpockenfälle bestätigt. Betroffen sind fünf Kinder aus drei Familien aus der Ukraine und Myanmar. Für die erkrankten Personen wurde Isolation angeordnet, nichtimmune Familienmitglieder müssen 21 Tage in Quarantäne», erklärt Barbara Suter, Sprecherin der GD.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
Einblick in das neue Asylzentrum Adliswil anlaesslich der Einweihung des Durchgangszentrum Sihlau, am Samstag, 25
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Im Zentrum gilt zudem ein 21-tägiger Verlegungsstopp für alle potenziellen Kontaktpersonen, jeweils gerechnet ab dem letzten gemeldeten Fall. Neue Personen dürfen nur aufgenommen werden, wenn sie sicher gegen Windpocken geschützt sind, um eine Weiterverbreitung zu verhindern.

Suter weiter: «Parallel läuft eine Impfaktion: Ungeimpfte Kontaktpersonen oder Personen ohne durchgemachte Erkrankung erhalten eine Impfung angeboten. Zwar kann diese eine bereits beginnende Infektion nicht immer verhindern, dennoch bringt sie einen wichtigen Vorteil: Für geimpfte Kontaktpersonen endet der Verlegungsstopp nach 21 Tagen fix. Für Ungeimpfte verlängert sich dieser Zeitraum bei jedem neuen Fall erneut.» Die getroffenen Massnahmen dienen dem Schutz der Betroffenen und sollen eine rasche Unterbrechung möglicher Infektionsketten sicherstellen.

Wieder einmal zeigt sich: Der Zustrom von Flüchtlingen bringt auch Gesundheitsrisiken mit sich. Und viel Arbeit für die Behörden.

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