Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

ARD über Fall Weimer: «Firmenanteile auf Eis gelegt, Kritik bleibt»

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
ARD über Fall Weimer: «Firmenanteile auf Eis gelegt, Kritik bleibt»
ARD über Fall Weimer: «Firmenanteile auf Eis gelegt, Kritik bleibt»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Trotz angekündigter Trennung von seiner Firma reisst die Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nicht ab. Der parteilose Politiker hat seine 50-Prozent-Beteiligung an der Weimer Media Group (WMG) treuhänderisch verwalten lassen – doch laut Experten bleibt der Interessenkonflikt bestehen, berichtet der öffentlich-rechtliche Rundfunksender ARD unter dem Titel «Firmenanteile auf Eis gelegt, Kritik bleibt».

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12547113 German State Culture Minister Wolfram Weimer looks on during a budget debate at the German parliament Bundestag in Berlin, Germany, 25 November 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Wie Weimer gegenüber dem Deutschlandfunk erklärte, hält er sich an alle gesetzlichen Vorgaben. «Ich habe, als ich Minister wurde, die Geschäftsführertätigkeit niedergelegt», so Weimer. Tatsächlich war er jedoch bis zuletzt hälftiger Anteilseigner, schreibt die ARD. Erst jetzt hat er die Anteile an einen Treuhänder übertragen – ein Schritt, der laut Lobbycontrol nicht weit genug geht. Der Verein kritisiert, dass die Firma durch seine Ehefrau weiterhin in der Familie bleibe. Zudem bleibe Weimer wirtschaftlich der Eigentümer.

Auch in der Politik bleibt die Skepsis. Grünen-Politiker Sven Lehmann moniert offene Fragen, etwa, ob die WMG öffentliche Fördermittel erhalten habe – rund 455.000 Euro flossen zwischen 2022 und 2025 aus Bayern. Dort wurde inzwischen eine Compliance-Prüfung eingeleitet. Die AfD fordert gar Weimers Rücktritt.

Auslöser der Debatte ist der von der WMG organisierte Ludwig-Erhard-Gipfel, bei dem Spitzenpolitiker und Unternehmer zusammenkommen. Laut Recherchen des Portals Apollo News bot das Unternehmen interessierten Unternehmern bezahlte Einflussnahme an – unter anderem «Einfluss auf politische Entscheidungsträger» und «öffentliche Meinungsbildung» für bis zu 80.000 Euro netto. Weimer selbst spricht von einer Kampagne gegen ihn.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.