Wer hätte gedacht, dass Caren Miosga, Unschuldsgesicht der ARD, Kannibalismus und Pädophilie Tür und Tor öffnet? Insinuiert jedenfalls Philipp Ruch von der Clownshow Zentrum für Politische Schönheit in der Frankfurter Rundschau.
Miosgas Vergehen: Sie hatte AfD-Chef Tino Chrupalla in ihre Talkshow eingeladen. Der ist aber ein Rechter. Ergo, so Ruch, gleichbedeutend mit Menschenfresser und Kinderschänder.
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Das ist das intellektuelle Niveau, auf dem die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner stattfindet. Auch Miosga mühte sich, ihren Gast herabzusetzen.
Hat nicht ganz geklappt. Chrupalla analysierte sachlich, dass sich die Welt verändert habe. Daher sei eine Reform der Nato nötig sowie die Erkenntnis, dass Russland Teil Europas bleibe und die Ukraine bedrohe, aber keineswegs Deutschland.
Sapperlot! Ein Malermeister aus Görlitz widerspricht all den neunmalklugen Experten und Professoren! Was fällt ihm ein!
Miosga fiel dazu nichts anderes ein, als Chrupalla einen Kreml-Troll zu schimpfen. Nicht ganz so schlimm wie Kannibale. Aber das kann ja noch werden.