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Angriff auf Venezuela: Trump macht ernst mit der neuen Monroe-Doktrin. Die US-Sicherheit sei durch Maduros Drogen-Lieferungen bedroht. Dieser wirft Trump vor, er habe es auf den grössten Ölschatz der Welt abgesehen

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Angriff auf Venezuela: Trump macht ernst mit der neuen Monroe-Doktrin. Die US-Sicherheit sei durch Maduros Drogen-Lieferungen bedroht. Dieser wirft Trump vor, er habe es auf den grössten Ölschatz der Welt abgesehen
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Seit Wochen hat er Kriegsschiffe und Truppen vor dem Zentralamerikanischen Staat massiert. Jetzt macht US-Präsident Trump ernst.

Ernst mit seiner Drohung gegen Venezuelas Präsidenten Maduro, den er als Drogen-Boss identifiziert.

Letzten August hat er 50 Millionen auf Maduros Kopf ausgeschrieben. Er wirft ihm vor, massiven Drogenfluss in die USA zu orchestrieren. Und damit Hunderttausende von Menschenleben zu gefährden.In der Nacht auf Samstag hat er den Angriff auf Venezuela angeordnet. Dabei seien Maduro und dessen Frau festgenommen und ausser Landes geflogen worden, wie Trump auf Truth Social bekannt gab.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
President Donald Trump speaks during a news conference with Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu at Mar-a-Lago, Monday, Dec
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Ernst macht Trump auch mit der Umsetzung der aufgefrischte Monroe-Doktrin.

Sie figuriert prominent an erster Stelle in der jüngst veröffentlichten Nationalen Sicherheitsstrategie, der aussenpolitischen Blaupause der zweiten Trump-Präsidentschaft.

Unter dem Titel «Was wollen wir in und von der Welt?» heisst es: «Nach Jahren der Vernachlässigung werden die Vereinigten Staaten die Monroe-Doktrin wieder geltend machen und durchsetzen, um die Vorrangstellung Amerikas in der westlichen Hemisphäre wiederherzustellen und unser Heimatland sowie unseren Zugang zu wichtigen geografischen Gebieten in der gesamten Region zu schützen.»

Zur neuen Monroe-Doktrin gehört, dass Konkurrenten von «ausserhalb der Hemisphäre» – in erster Linie China und Russland – davon abgehalten werden sollen, «Streitkräfte oder andere bedrohliche Kapazitäten in unserer Hemisphäre zu positionieren oder strategisch wichtige Vermögenswerte zu besitzen oder zu kontrollieren».

Die USA wollen also wieder den alleinigen Sheriff im Westen der Welt spielen. Und der aktuelle Sheriff heisst Donald Trump.

Er hat sich in der neuen Strategie mit eigenem Namen verewigt. «Trump-Ergänzung» zur Monroe-Doktrin, nennt er die Re-Orientierung an der alten Strategie aus dem Jahr 1823.

US-Präsident James Monroe hatte damals die amerikanische Hemisphäre für weitere Landnahmen von europäischen Kolonisatoren gesperrt. Einmischung in die Angelegenheiten Amerikas wurde als feindseligen Akt taxiert.

Trumps Revitalisierung der Monroe-Doktrin sei eine «vernünftige und wirksame Wiederherstellung der amerikanischen Macht und Prioritäten, die mit den amerikanischen Sicherheitsinteressen im Einklang steht», heisst es im Strategiepapier.

Und die Sicherheit der USA sieht Trump durch den Narko-Fluss aus Venezuela nach den USA zentral gefährdet.

Venezuelas Diktator Maduro hingegen wirft Trump vor, er wolle ihn stürzen, um sich der riesigen Erdölvorkommen zu bemächtigen. Mit rund 300 Milliarden Fass verfügt Venezuela über die grössten bekannten Erdölreserven der Welt.

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