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Der iranische Raketenangriff auf die LNG-Anlage Ras Laffan in Katar führt zu massiven Verwerfungen auf den Energiemärkten. Dies berichtet die Financial Times. Die Anlage deckt im Normalbetrieb rund ein Fünftel des weltweiten Angebots an verflüssigtem Erdgas (LNG).
Die Gaspreise in Europa steigen zum Handelsbeginn um 30 Prozent und haben sich seit Beginn des Konflikts mehr als verdoppelt. Öl verteuert sich um rund 10 Prozent auf fast 119 Dollar pro Barrel.
Der staatliche Betreiber Qatar Energy erklärt laut Reuters, die Reparatur beschädigter Anlagen könne drei bis fünf Jahre dauern. Betroffen seien zwei LNG-Einheiten, der Produktionsausfall entspreche etwa 17 Prozent der Kapazität. Langfristige Lieferverträge mit mehreren Ländern müssten gestrichen werden.