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Angriff auf die FDP? Warum ein zweiter Bundesratssitz für die Mitte in weite Ferne gerückt ist

Bis vor kurzem versuchten der Mitte-Präsident Gerhard Pfister und seine rot-grünen Verbündeten ein Powerplay.

Die Botschaft dieses Lagers: Die Mitte verdient einen zweiten Bundesratssitz auf Kosten der Freisinnigen.

Nach der kläglichen Vorstellung bei der Kandidatensuche hat sich dieser Wunsch zerschlagen. Die Mitte hat grösste Mühe, Kandidatinnen und Kandidaten für eine Vertretung zu finden – warum soll sie da noch einen zusätzlichen Sitz erhalten?

© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Nationalrat und Parteipraesident Gerhard Pfister, Mitte-ZG, rechts, und Nationalrat und Freaktionschef Philipp Matthias Bregy, Mitte-VS, sprechen an einer Medienkonferenz zur Nachfolge von Bundesraetin Viola Amherd, am Montag, 20
© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Die Gruppierung von Pfister ist hart auf dem Boden der Realität gelandet. Sie kann froh sein, dass sie mit Bauernpräsident Markus Ritter noch eine Persönlichkeit zur Wahl vorschlagen kann, die aus dem Holz geschnitzt ist, aus dem ein Mitglied der Landesregierung sein sollte.

Die FDP kann sich freuen. Es wird für Pfister und Co. in Zukunft deutlich schwieriger zu argumentieren, warum die FDP auf ihre Kosten auf einen Vertreter in der Landesregierung verzichten sollte.

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