Als erstes EU-Land: Griechenland sperrt Tiktok und Co. für Kinder
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Als erstes EU-Land: Griechenland sperrt Tiktok und Co. für Kinder

Griechenland wird ab Ende Oktober 2025 als erstes EU-Land den Zugang zu sozialen Medien für unter 16-Jährige vollständig sperren. Betroffen sind Plattformen wie Tiktok, Instagram, Facebook oder X. Die Regierung begründet den Schritt mit dem Schutz von Kindern vor Suchtverhalten, Gewalt und sexuellen Inhalten. Technisch umgesetzt wird das Verbot über die App «Kids Wallet», die das Alter des Nutzers erkennt und die Dienste automatisch blockiert – auch im sogenannten Gastmodus, berichtet die Bild-Zeitung.

CAROLINE BREHMAN / KEYSTONE
epa11831728 A sign is displayed at the TikTok Los Angeles Headquarters in Culver City, California, USA, 17 January 2025
CAROLINE BREHMAN / KEYSTONE

Laut der griechischen Zeitung Proto Thema spricht die Regierung von einem «Meilenstein für die psychische Gesundheit» in einer zunehmend digitalen Welt. Doch damit nicht genug: Auch Seiten mit Glücksspiel, Alkohol, Tabak oder Pornografie sowie Dating-Apps wie Tinder werden für Minderjährige unzugänglich gemacht – bei unter 18-Jährigen.

Griechenland setzt dabei nicht auf Alterskontrollen durch die Plattformen selbst, sondern greift direkt in die Geräte ein. Die dafür notwendige Technologie wurde in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission entwickelt. Diese plant nun, das Modell auf ganz Europa auszuweiten.

Bis Ende 2026 soll eine europaweit einsetzbare E-ID verfügbar sein – ein digitaler Altersnachweis für sämtliche Online-Inhalte. In Australien existiert ein ähnliches Modell bereits: Dort dürfen Jugendliche Plattformen wie Tiktok oder Instagram künftig generell erst ab 16 Jahren nutzen.

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