Oliver Nachtwey, deutscher Professor an der Universität Basel, träumt vom «Aufstand» gegen die AfD. Ihren zehn Millionen Wählern bescheinigt er «faschistische Fantasien». Die Schweizer Elite – von der NZZ bis zu Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider – ist hingerissen, die deutsche sowieso. Rafael Lutz erzählt die Erfolgsgeschichte des linken Soziologen, der Rock ’n’ Roll fürs Establishment bietet. Seite 18
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Die Pubertät hat einen schlechten Ruf, doch eigentlich ist sie genial. Der bekannte Schweizer Jugendpsychologe Allan Guggenbühl legt in seinem Essay «Die Erfindung des Ich» für die Weltwoche dar, wie wichtig diese Phase unseres Lebens ist: Die Jugend stosse Veränderungen an und erkenne die Probleme der Gesellschaft, schreibt er. Seite 24
Auf der Website des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten steht unter der Rubrik «Reisehinweise für Afghanistan» Unerfreuliches: «Von Reisen nach Afghanistan und von Aufenthalten jeder Art wird abgeraten.» Es gebe «nur eng begrenzte oder überhaupt keine Möglichkeiten zur Hilfeleistung» seitens der Schweiz. Die Lage bleibe «fragil und unbeständig». Gefechte und Anschläge könnten «jederzeit und überall» stattfinden. Worauf, um Himmels willen, habe ich mich nur eingelassen, fragt sich Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel, als er diese Zeilen liest. Doch zu spät. Die Reise ist gebucht, die Termine sind gemacht. Er kann seinen afghanischen Verbindungsmann nicht noch einmal enttäuschen nach den vielen Verzögerungen bisher. Wie es ihm und dem Berner Fotografen Caspar Martig auf ihrer zehntägigen Reise im Hindukusch ergangen ist, lesen Sie auf den Seiten 34–49
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