AfD will deutsches Staatsgold aus dem Ausland zurückholen
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AfD will deutsches Staatsgold aus dem Ausland zurückholen

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Die AfD-Fraktion will sämtliche deutschen Goldreserven aus dem Ausland zurück nach Deutschland holen und bringt dazu einen Antrag in den Bundestag ein. Das berichtet der Tagesspiegel, dem der Antrag vorliegt. Darin fordert die Partei, das Staatsgold müsse «zwingend vollständig in inländisch-deutschen Tresoren gelagert sein», um Eigentümerschaft und Verfügbarkeit sicherzustellen.

A4366/_SVEN HOPPE / KEYSTONE
Goldbarren. (Symbolbild)
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In dem Antrag heisst es: «In Krisen- oder Spannungsfällen kann der physische Zugriff auf im Ausland gelagertes Gold beispielsweise durch Sanktionen blockiert werden». Als Belege nennt die AfD unter anderem EU-Überlegungen zum Umgang mit russischen Vermögen sowie US-Pläne zu venezolanischen Öleinnahmen. Auch der Ukraine-Krieg wird als Argument angeführt.

Die SPD weist die Forderung zurück. Die finanzpolitische Sprecherin Frauke Heiligenstadt sagte dem Tagesspiegel: «Politisch versucht die AfD erneut, Unsicherheit zu instrumentalisieren und aus berechtigten Sorgen billiges Kapital zu schlagen.» Rund die Hälfte der Reserven lagere bereits in Deutschland.

Auch die Union hält die Auslandslagerung für sinnvoll. Laut Bericht lagern derzeit 1236 Tonnen Gold im Wert von rund 164 Milliarden Euro in New York.

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