BERND VON JUTRCZENKA / KEYSTONE
AfD-Chef Tino Chrupalla hat Verständnis für die Handelspolitik von US-Präsident Trump geäussert. Die AfD sei grundsätzlich für Freihandel, «aber manchmal muss man den Freihandel einschränken, um die eigene Wirtschaft zu schützen», sagte Chrupalla der Bild-Zeitung. Trump wolle andere Staaten «zwingen, zu verhandeln», die Handelsbilanz der USA verbessern und die Industrie ankurbeln. «Das ist nachvollziehbar», so der AfD-Politiker.
Chrupalla positioniert sich etwas anders als Alice Weidel. Sie hatte erklärt: «Zölle sind grundsätzlich Gift für den Freihandel.» Weitere Bewertungen vermied sie, betonte aber, es gehe darum, Zölle möglichst zu verhindern und den USA in Verhandlungen die Vorteile eines Abkommens aufzuzeigen.