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Eine einfache und doch schwierige Frage. Ich habe kürzlich mal eine Sendung gemacht über Weihnachten. Das wäre so etwas der theologisch dilettierende Versuch. Und was mich da bewegt hat, war die Einsicht, dass an Weihnachten ja im Grunde die Menschwerdung Gottes stattgefunden hat. Also der Allmächtige kommt als Mensch auf die Welt, allerdings nicht als Herrscher, nicht als König, sondern als Baby, verwundbar. Und so, dass offensichtlich die Menschen nicht Angst vor diesem allmächtigen Schöpfer des Universums haben müssen. Das ist ja eigentlich eine unglaubliche Geschichte. Etwas, was sich der Mensch vielleicht gar nicht selber ausdenken kann. Aber das ist sozusagen der intellektuelle Teil. Jetzt auf der persönlichen Ebene ist die Weihnachtszeit für mich die schönste Zeit des Jahres, vor allem die Adventszeit, die Vorfreude, auch die Hektik, aber immer wieder diese Besinnlichkeit, diese leicht surreale Qualität auch der Adventszeit und dann der Höhepunkt, Weihnachten selber und dort dann schon vielleicht die leise Melancholie, dass jetzt dann diese Weihnachtszeit eben auch zu Ende geht, aber man kann sich ja dann schon wieder freuen auf die nächste. Also zuerst einmal bedanke ich mich beim Gestalter und auch intellektuellen Antreiber dieses Adventskalender, bei der Kraft dahinter, das ist bei Gottfried Locher, der insistiert hat, dass wir diese schöne Tradition jetzt wieder in dieser Form aufleben lassen. Das ist richtig und wichtig gewesen und ich hoffe, dass alle, die da mitgemacht haben und die sich zugeschaltet haben, dass sie diese Anstösse bekommen haben, diese Fenster zu den... ewigen Wahrheiten der Menschheit, der Bibel, auch der Vernunft-Einsicht. Und ich wünsche der Adventsgemeinde, macht euch keine Sorgen. Im Advent freut man sich ja aufs Kommende und es kommt ja am Ende... Doch überraschenderweise immer wieder gut heraus, vielleicht auch deshalb, weil zum Glück der Mensch nicht das Mass aller Dinge ist, sondern dass es eben andere Kräfte gibt, die walten und schalten und die schauen, dass der Mensch eben nicht... sich selber zur noch grösseren Bedrohung wird. Also macht euch keine Sorgen, freut euch aufs Kommende und die nächste Adventszeit, sie kommt auch wieder. Im Kreise meiner Familie, mit meiner Frau, mit vier Kindern, Manchmal und gar nicht so selten noch mit Freunden, Anverwandten, Gästen, aber dieses Jahr wird das, glaube ich, ziemlich im familiären Kreis stattfinden, die Fieberkurve der Geschenkserwartung bei den Kindern. Aber da freut mich vor allem auch dieser Moment des Loslassens eines Jahres vor dem Christbaum. mit Liedern von Hermann Prey und vielleicht noch anderen Interpreten. Ein wunderschöner Abend, den man in vollen Zügen geniesst und ja, eben dann schon bedauert, dass er zu Ende geht.

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Adventskalender – Surprise

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