Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Absurdität der Gesinnungsjustiz: Wenn Hitler-Historiker Zitelmann ins Visier des Verfassungsschutzes gerät

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Absurdität der Gesinnungsjustiz: Wenn Hitler-Historiker Zitelmann ins Visier des Verfassungsschutzes gerät
Absurdität der Gesinnungsjustiz: Wenn Hitler-Historiker Zitelmann ins Visier des Verfassungsschutzes gerät
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Historiker und Publizist Rainer Zitelmann gerät ins Visier des Verfassungsschutzes und der Polizeibehörden. Der Vorwurf: Die angebliche Verbreitung von «Nazisymbolen». Wer Zitelmann kennt, weiss, dass er als Historiker sein Leben lang die Mechanismen totalitärer Systeme analysiert hat. Dass er nun wegen eines Posts, in dem er kritische Vergleiche zieht, kriminalisiert wird, führt die aktuelle Rechtsprechung ad absurdum.

Bild: zVg
Absurdität der Gesinnungsjustiz: Wenn Hitler-Historiker Zitelmann ins Visier des Verfassungsschutzes gerät
Bild: zVg

Wenn die blosse Abbildung geschichtlicher Realität oder polemische Vergleiche in den sozialen Medien ausreichen, um Ermittlungsverfahren einzuleiten, müsste man konsequenterweise ganze Bibliotheken und Archivbestände des Spiegel einstampfen. Dieses Magazin hat über Jahrzehnte seine Auflagen mit detaillierten Hitler-Geschichten und Uniform-Abbildungen generiert.

Auch wenn man Zitelmanns inhaltliche Gleichsetzung von Putin und Hitler als bescheuert oder historisch unwürdig ablehnen mag, so ist es doch sein gutes Recht, diese Meinung zu äussern. Dass der Staat hier mit der Keule des Verfassungsschutzes antwortet, zeigt eine beängstigende Verengung des Debattenraums und eine institutionalisierte Humorlosigkeit, die vor der Freiheit von Forschung und Lehre nicht mehr Halt macht. Ein Alarmsignal für die Meinungsfreiheit.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.