Vor rund einem Jahr starteten die Kölner Bäder-Betriebe eine Plakataktion gegen sexuelle Übergriffe in Schwimmbädern. Die Aktion sorgte damals für viel Gespött, weil die abgebildeten Szenarien auf viele Menschen realitätsfern wirkten. So zeigten die gezeichneten Bilder etwa junge dunkelhäutige Mädchen, die von blonden Jungen betatscht wurden.
Aber Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn man das nicht noch zu toppen wüsste.
Auch in Büren greift man dieses Jahr auf kreative Abbildungen zurück, um sexuelle Belästigungen im Freibad zu verhindern, und setzt noch einen oben drauf. So zeigt eines der Plakate etwa einen dunkelhäutigen Mann mit Beinprothese, der in einem Schwimmbecken von einer korpulenten weissen rothaarigen Frau unsittlich am Hintern berührt wird. Darunter eine Schildkröte mit Schwimmflügeln und Rettungsring um den Panzer, die sagt: «Niemand darf dich ohne dein Einverständnis einfach anfassen. Wenn du dich unwohl fühlst, hast du das Recht, dir Hilfe zu holen! Sag meinen Namen: Tiki!» Überschrieben ist das Plakat mit «Sommer Sonne Sicherheit. Du hast das Recht auf deinen eigenen Körper!».

Menschen, die sich belästigt fühlen, sollen also eine Art Codewort verwenden, um Hilfe zu bekommen. Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden, würde das abgebildete Szenario nicht abermals den Eindruck vermitteln, dass vornehmlich weisse Badegäste dunkelhäutige Schwimmer belästigen würden.
Denn wie wir alle wissen, ist zumeist genau das Gegenteil der Fall.
Erst vor wenigen Tagen begingen mehrere Syrer sexuelle Übergriffe auf insgesamt neun Mädchen in einem Freibad. Seit 2016 landen Migranten immer wieder in den Schlagzeilen, wenn es um sexuelle Belästigung im Freibad geht. Auf den Plakaten wird diese Realität nicht nur nicht abgebildet, sie wird auch ins Gegenteil verkehrt.
Der Grund dürfte auf der Hand liegen. Entweder haben die Verantwortlichen für diese Kampagnen selbst die ideologischen Scheuklappen auf, oder man möchte sich keinen Shitstorm und Ärger mit irgendwelchen steuerfinanzierten Initiativen einhandeln, weil man «rassistische Stereotype» bedient.
Also vollzieht man lieber absurde Gedankenverrenkungen und macht sich zum Gespött der Nation, als sich mit irgendwelchen Ideologen anzulegen, die einem dann am Ende das Geld für solche Aktionen entziehen. Dass man damit mittlerweile Rassismus gegenüber der weissen Mehrheitsbevölkerung betreibt und sie zu Unrecht als Täter hinstellt, ist egal. Die Mehrheitsbevölkerung hat im Linksstaat keine Lobby. Sie ist lediglich dafür da, die steuerfinanzierten Bullshitjobs für irgendwelche Gender Studies-Absolventen bei irgendeiner NGO zu finanzieren.
Aber wie wir in Annalena Baerbocks letzter Rede im Bundestag gelernt haben, muss das alles so sein, da diese Vereine lediglich die Demokratie schützen. Und was schützt die Demokratie mehr, als mit Fantasieplakaten und süssen Schildkröten davon abzulenken, dass das Freibad mittlerweile zur No-go-Area für die einheimische Bevölkerung geworden ist?!