Immerhin, ein grosses Interview zum Abschied haben sie Harald Martenstein noch gewährt. In der Zeit von letzter Woche durfte der Topkolumnist des Wochenblatts erklären, warum er nach 24 Jahren das Blatt verlässt.
Das Interview gewährte ihm die Zeit-Redaktion, weil sie endlich aufatmen konnte. Endlich war der Nonkonformist weg. Harald Martenstein war zwar, das wusste auch die Redaktion, ihr weitaus bekanntester Autor. Aber er hatte intern immer wieder für Ärger gesorgt, weil er in diesem linksgrünen Biotop mit liberalen und bürgerlichen Ansichten aufgekreuzt war.
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