Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

49 Milliarden Euro: Japan plant historisch höchste Verteidigungsausgaben für die Armee

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
49 Milliarden Euro: Japan plant historisch höchste Verteidigungsausgaben für die Armee
49 Milliarden Euro: Japan plant historisch höchste Verteidigungsausgaben für die Armee
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Japan stellt im kommenden Jahr ein Rekordbudget für die Verteidigung bereit. Laut Haushaltsentwurf für das am 1. April 2026 beginnende Jahr sollen rund neun Billionen Yen (etwa 49 Milliarden Euro) in die Landesverteidigung fliessen – ein Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr. Dies berichtet die Japan Times. Ziel sei es, auf die wachsende militärische Stärke Chinas und die Bedrohung durch Nordkorea zu reagieren.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
This photo provided by Japan's Ministry of Defense shows the Japan Air Self-Defense Force's F-15 fighters holding a joint military drill with the U
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved

Rund 100 Milliarden Yen sind demnach für ein neues Verteidigungssystem namens «Shield» vorgesehen, das die Küstenlinie und abgelegenen Inseln Japans vor Schiffen, U-Booten und Drohnen schützen soll. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Drohnenabwehr.

Hintergrund der Aufrüstung sind die zunehmenden Spannungen mit China. Premierministerin Sanae Takaichi hatte im November erklärt, ein chinesischer Angriff auf Taiwan wäre für Japan eine «existenzbedrohende Situation». Peking reagierte mit scharfer Kritik, Reisewarnungen und Importverboten für japanische Meeresfrüchte.

Der Gesamtetat Japans erreicht mit 122,3 Billionen Yen ebenfalls einen Rekordwert. Neben den Verteidigungsausgaben steigen auch die Sozialkosten infolge der Alterung der Gesellschaft. Trotz hoher Steuereinnahmen muss die Regierung neue Staatsanleihen aufnehmen – die Verschuldung liegt bereits bei mehr als dem Doppelten des Bruttoinlandsprodukts.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.