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479 Angriffe innerhalb einer Nacht: Ukraine meldet grössten russischen Drohnenangriff seit Kriegsbeginn

Die Ukraine hat am Pfingstmontag den bislang schwersten russischen Drohnenangriff seit Kriegsbeginn gemeldet – und erklärt, fast alle Flugkörper abgefangen zu haben. Laut ukrainischer Luftwaffe wurden 479 Drohnen und zwanzig Marschflugkörper auf das Land abgefeuert. Davon seien 460 Drohnen und neunzehn Raketen abgeschossen worden, ebenso vier Hyperschallraketen des Typs Kinschal.

SERGEY KOZLOV / KEYSTONE
epa12161800 Smoke billows after drone strikes in Kharkiv, northeastern Ukraine, 07 June 2025, amid the Russian invasion
SERGEY KOZLOV / KEYSTONE

Wie das Verteidigungsministerium in Kiew mitteilte, zielten die Angriffe besonders auf die westukrainische Region Riwne. Die Luftwaffe meldete lediglich «Einschläge» an zehn Orten. Eine unabhängige Bestätigung dieser Zahlen liegt laut Spiegel-Bericht nicht vor.

Während russische Attacken auf ukrainischem Boden stattfinden, meldete Kiew auch eigene Drohnenangriffe tief im russischen Hinterland – darunter auf eine Elektronikfabrik in der Region Tschuwaschien, in der laut ukrainischem Generalstab Antennen für Shahed-Drohnen produziert werden. Die Ukraine betrachtet die Fabrik als militärisches Ziel.

Als Reaktion auf die Nähe der Explosionen zur eigenen Grenze versetzte Polen seine Luftwaffe in Alarmbereitschaft. Wie das Militär in Warschau auf X mitteilte, sind polnische Kampfjets sowie Maschinen verbündeter Nato-Staaten zu sogenannten Alarmstarts aufgestiegen. Ziel sei es, die Sicherheit der angrenzenden Regionen zu gewährleisten. Nato-Generalsekretär Mark Rutte forderte zudem in einer Vorschau seiner angekündigten Rede in London eine Vervierfachung der Luft- und Raketenabwehr innerhalb des Bündnisses. «Unsere Streitkräfte benötigen zudem Tausende zusätzliche gepanzerte Fahrzeuge und Millionen weitere Artilleriegeschosse», heisst es im vorab verbreiteten Manuskript Ruttes.

Ein Gefangenenaustausch, auf den sich Russland und die Ukraine kürzlich verständigt hatten, wurde unterdessen verschoben. Laut Kyrylo Budanow, Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, ist der Austausch aber für die kommende Woche geplant.

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