4300 Schweizer Reisende sitzen im Nahen Osten fest – EDA plant vorerst keine Sonderrückflüge
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4300 Schweizer Reisende sitzen im Nahen Osten fest – EDA plant vorerst keine Sonderrückflüge

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4300 Schweizer Reisende sitzen im Nahen Osten fest – EDA plant vorerst keine Sonderrückflüge
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Rund 4300 Schweizer Reisende sitzen wegen der Eskalation im Nahen Osten in der Region fest. Marianne Jenni, Chefin der Konsularischen Direktion im Aussendepartement (EDA), sagte am Montag vor den Medien: «Man wusste nicht, dass der Angriff kommt.»

Seit Samstag sind zahlreiche Lufträume gesperrt, der zivile Flugverkehr ist stark eingeschränkt. Besonders betroffen sind Reisende in Dubai und Doha. Gemäss EDA sind 4300 Personen über die Travel Admin App registriert. Insgesamt leben in den betroffenen Ländern deutlich mehr Schweizer Staatsangehörige, darunter 25.300 in Israel und 5200 in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

ROLAND SCHLAGER / KEYSTONE
Ankunftstafel an einem Flughafen (Symbolbild).
ROLAND SCHLAGER / KEYSTONE

Wie der Blick berichtet, organisiert das EDA derzeit keine eigenen Rückholaktionen. «Das Bedürfnis ist gross, dass die Leute heimreisen können. Wir arbeiten mit den Mitteln, die wir haben», erklärte Jenni . Solange die Lufträume geschlossen bleiben, seien Sonderflüge nicht möglich. Schweizer Staatsbürger sollen kommerzielle Verbindungen nutzen, sobald diese wieder aufgenommen werden. Das Departement steht dazu im Austausch mit der Fluggesellschaft Swiss. Auch eine Unterstützung durch europäische Partnerländer ist denkbar, abhängig von deren eigenen Kapazitäten.

Seit Beginn der jüngsten Ereignisse hat die Helpline des EDA über 1200 Anfragen beantwortet. Eine bereits im Januar eingesetzte Krisenzelle koordiniert die Massnahmen. Verletzte oder konkrete Ausreisegesuche von in der Region wohnhaften Schweizern sind bislang nicht bekannt.

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