Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

400 Polizisten im Dauereinsatz: Stromanschläge bringen Berliner Sicherheitsapparat an die Belastungsgrenze

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
400 Polizisten im Dauereinsatz: Stromanschläge bringen Berliner Sicherheitsapparat an die Belastungsgrenze
400 Polizisten im Dauereinsatz: Stromanschläge bringen Berliner Sicherheitsapparat an die Belastungsgrenze
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nach einem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz patrouillieren weiterhin rund 400 Polizisten im Dauereinsatz an Stromkästen, Kabelbrücken und Umspannwerken. Der Stromausfall hatte Anfang Januar Zehntausende Haushalte im Südwesten der Hauptstadt tagelang lahmgelegt. Die Polizei bewacht nun potenzielle Zielobjekte, um weitere Sabotageakte zu verhindern – ein Einsatz ohne festgelegtes Ende.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
400 Polizisten im Dauereinsatz: Stromanschläge bringen Berliner Sicherheitsapparat an die Belastungsgrenze
MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE

Wie die Bild-Zeitung berichtet, sind vier Hundertschaften im Einsatz, davon drei in Steglitz-Zehlendorf, wo der letzte Anschlag erfolgte. Die vierte Einheit schützt überregionale Leitungsinfrastruktur. Zum Teil agieren die Beamten in Zivil.

Bei den Polizeigewerkschaften regt sich massiver Widerstand gegen den ungewöhnlichen Einsatz. «Dass unsere Kollegen jetzt völlig sinnfreien Raumschutz und Objektschutz an Kabelschächten schieben müssen, ist eine Frechheit», sagte der Berliner GdP-Chef Stephan Weh. «Es gibt private Sicherheitsdienste, um die sich die verantwortlichen Firmen kümmern könnten.»

Auch Bodo Pfalzgraf von der Deutschen Polizeigewerkschaft spricht von «politisch motivierter Hyperaktivität» und warnt vor einem Personalengpass im Falle weiterer Krisenlagen. «Man fragt sich, mit welcher Reserve dann noch Grosslagen in Berlin bewältigt werden sollen», so Pfalzgraf. Die Beamten müssten Versäumnisse der Politik ausbaden, die es versäumt habe, kritische Infrastruktur rechtzeitig mit Sensor- und Videotechnik auszustatten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.