Gaetan Bally/Keystone
Ein Fall aus Wattwil im Kanton St. Gallen sorgt für helle Empörung und offenbart die Abgründe unseres Asyl- und Sozialwesens: Dort soll eine einzige Flüchtlingsfamilie den Steuerzahler pro Jahr rund 400.000 Franken kosten.
Auch wenn linke Medien versuchen, diese Zahlen zu relativieren, bleibt die Tatsache bestehen, dass im Bereich der Sonderbetreuungen, Schulintegrationen und diversen Beihilfen astronomische Summen fliessen. Diese gewaltigen Beträge sind das Resultat einer fahrlässigen Wohlstandsverwahrlosung und einer Politik, die den Bezug zur Realität der arbeitenden Bevölkerung völlig verloren hat.
Es ist unverantwortlich, dieses System der masslosen Umverteilung nicht radikal zu korrigieren, wenn die Kosten derart aus dem Ruder laufen. Wattwil ist hier nur die Spitze des Eisbergs eines Asylwesens, das dringend wieder auf den Boden der ökonomischen Vernunft zurückgeholt werden muss.