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36 Transporter in Berlin angezündet: Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag auf Amazon und Telekom

In Berlin haben Linksextremisten zugeschlagen: In der Nacht auf Dienstag sind insgesamt 36 Fahrzeuge der Konzerne Amazon und Telekom durch Brandanschläge zerstört worden, berichtet die Bild-Zeitung. Die Feuerwehr wurde gegen 3 Uhr morgens gleichzeitig zu zwei Einsatzorten in Lichtenberg und Britz gerufen, wo jeweils Dutzende Transporter in Flammen standen. Die Polizei ermittelt wegen politisch motivierter Brandstiftung. Eine «antimilitaristische» Gruppe bekannte sich noch am selben Tag anonym zu den Taten.

36 Transporter in Berlin angezündet: Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag auf Amazon und Telekom

In der Buchberger Strasse in Lichtenberg brannten 17 Telekom-Transporter auf einem Parkplatz vollständig aus. Nahezu zeitgleich wurden im Neuköllner Ortsteil Britz 19 Amazon-Fahrzeuge an mehreren Stellen in Brand gesetzt. Die Feuerwehr war mit rund hundert Einsatzkräften vor Ort, konnte aber nicht verhindern, dass die Fahrzeuge ausbrannten. Verletzt wurde niemand.

Die Täter begründeten die Anschläge mit der Zusammenarbeit von Amazon und der Telekom mit staatlichen und militärischen Institutionen. Amazon betreibe Cloud-Dienste, die mit Israel kooperieren und damit laut den Urhebern «Krieg und Genozid» unterstützen.

Die Telekom sei Ziel wegen ihrer Technologie-Infrastruktur für Polizei, Nachrichtendienste und Grenzbehörden. In einem Bekennerschreiben erklärten die Täter: «Statt Sektempfang gibt es unsererseits verkohlte Autowracks zur feierlichen Eröffnung des Amazon-Towers.»

Erst am Montag hatte Amazon in Berlin-Friedrichshain den neuen Standort im East Side Tower eröffnet. Der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Thorsten Schleheider, sprach von einem weiteren «Schwachsinnsakt» gegen Unternehmen dieser Art.

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