Nach dem aufsehenerregenden Juwelenraub im Pariser Louvre sind Teile der königlichen Schmuckkollektion in einen Hochsicherheitstresor der Banque de France verlegt worden. Wie die Welt berichtet, wurden die wertvollen Stücke unter Polizeieskorte in das Depot gebracht – 26 Meter unter der Erdoberfläche, wo sonst unter anderem auch rund 90 Prozent der französischen Goldreserven sowie Leonardo da Vincis Notizbücher lagern.
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Der Louvre reagiert damit auf den Einbruch vom vergangenen Sonntag, bei dem acht Kronjuwelen im Wert von rund 88 Millionen Euro aus der Galerie d’Apollon gestohlen wurden. Der Vorfall hatte eine Debatte über die Sicherheitsvorkehrungen des weltberühmten Museums ausgelöst. Die Täter sind weiterhin flüchtig, von der Beute fehlt jede Spur.
Welche Objekte konkret verlegt wurden, bleibt unklar. Neben den ausgestellten Kronjuwelen sollen weitere Schmuckstücke betroffen sein. Die französischen Behörden wollen offenbar jedes Risiko eines weiteren Coups ausschliessen.