Die Behörden-Propaganda versucht in den letzten Monaten mit allen Mitteln den Eindruck zu erwecken, die Situation im Asylwesen entspanne sich.
Fakt ist aber: Seit Januar registrierte das Land 10.000 weitere Anträge – primär von Afghanen, Türken, Algeriern, Eritreern und Syrern. Insgesamt halten sich damit 227.000 Personen im Asylbereich auf – ein Rekordwert. Dazu zählen laufende Asylverfahren, anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene.
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SVP-Asylchef Pascal Schmid hat dazu eine interessante Berechnung angestellt: «Seit dem Jahr 2000 kamen 515.000 Asylmigranten in die Schweiz. Nur 17 Prozent davon waren Flüchtlinge! Doch 60 Prozent sind geblieben», sagt der Thurgauer Nationalrat. Das Schweizer Asylsystem sei zur Einwanderungsschiene für Scheinflüchtlinge aus der Dritten Welt verkommen ist. Und: «Die meisten sind junge Männer aus muslimischen Ländern, Analphabeten und integrationsresistent. Monat für Monat strömen 500 Afghanen in die Schweiz. Sie begehen überdurchschnittlich viele Gewalt- und Sexualverbrechen. Sind das die Fachkräfte, die wir suchen?»
Diese Frage muss jeder Bürger in diesem Land für sich selber beantworten.