Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

2025 werden netto so viele EU-Bürger in die Schweiz einwandern, wie Lugano Einwohner zählt. Für die Chefbeamten in Bern ist das offenbar normal

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
2025 werden netto so viele EU-Bürger in die Schweiz einwandern, wie Lugano Einwohner zählt. Für die Chefbeamten in Bern ist das offenbar normal
2025 werden netto so viele EU-Bürger in die Schweiz einwandern, wie Lugano Einwohner zählt. Für die Chefbeamten in Bern ist das offenbar normal
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Wie die Spitzenbeamten über die Zuwanderung denken, wurde heute in Bern deutlich. Vincenzo Mascioli, Staatsekretär beim Bundesamt für Migration, bemühte sich darzulegen, die EU-Verträge hätten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Zuwanderung.

Dass sich diese Leute überhaupt noch trauen, solche Behauptungen aufzustellen! So ziemlich alles, was der Bund in den vergangenen Jahren zum Thema Bevölkerungswachstum von sich gegeben hat, war falsch.

© KEYSTONE / ANDREAS BECKER
Menschen besuchen das Knabenschiessen im Albisguetli in Zuerich, am Montag, 15
© KEYSTONE / ANDREAS BECKER

Überhaupt richte sich die Einwanderung nach der «wirtschaftlichen Entwicklung» – so der Verwaltungsangestellte, der Bundesrat Beat Jans (SP) unterstellt ist. Bis Ende Oktober seien 4000 Personen weniger (Einwanderung minus Auswanderung) aus der

Europäischen Union in die Schweiz gekommen. Das entspreche einem Rückgang von 8 Prozent.

Man kann es sich nicht ausdenken: Hochgerechnet auf das ganze Jahr bedeutet das, dass bis Ende Dezember rund 60'000 Personen aus der EU in die Schweiz einwandern werden – und dies, obwohl die Wirtschaft lahmt und im dritten Quartal sogar geschrumpft ist.

So ist das Bruttoinlandsprodukt nach einem nur moderaten Wachstum von 0,2 Prozent im 2. Quartal 2025 nun im dritten Quartal um 0,5 Prozent zurückgegangen.

60'000 Personen – das entspricht der Einwohnerzahl von Lugano. Dazu kommen zwischen 20'000 und 30'000 Flüchtlinge aus aller Welt.

Für die herrschende Elite, die mit allen Mitteln versucht, dem Volk das Abkommen mit Brüssel schmackhaft zu machen, sollen diese Zahlen offenbar normal erscheinen.

Verrückt!

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.