Dresden
Ihr Wahlkreuz bei der Partei von Horst Schlämmer zu setzen, konnten sich im Jahr 2010 nicht weniger als 18 Prozent der deutschen Wählerschaft vorstellen. Der war angeblich stellvertretender Chefredaktor des Grevenbroicher Tagblatts, in Wirklichkeit aber die Kunstfigur einer Filmkomödie des Komikers Hape Kerkeling.
Sogar 27 Prozent der Deutschen konnten sich unlängst vorstellen, die kommende «Wagenknecht-Partei» zu wählen; 12 Prozent wollten das auch wirklich tun. Im Durchschnitt liegt das beim Potenzial der einstigen «Schlämmer-Partei». Nur gibt es Sahra Wagenknecht wirklich, ihre Partei bald auch. Woher kommen aber die so ähnlichen Umfragebefunde für eine Ausgeburt poli ...