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Ein Heft für Frankreich, Peter Brandt im grossen Gespräch, Freiheits-Punk Javier Milei

Ein Heft für Frankreich, Peter Brandt im grossen Gespräch, Freiheits-Punk Javier Milei

Am Sonntag wählt Frankreich ein neues Parlament. Wir nehmen die Zäsur zum Anlass, unserem Nachbarland ein Heft zu widmen. Unser Kolumnist Peter Rothenbühler, schweizerisch-französischer Doppelbürger, legt sich fest: «Meine zweite Heimat überragt alles.» Skeptischer blickt unser Frankreich-Korrespondent Jürg Altwegg dieser Tage auf die Grande Nation. Am Beispiel der Kaderschmiede Sciences Po schildert er den Verfall der französischen Elite und sieht darin eine Chiffre für den Zustand des Landes. Der österreichische Schriftsteller Michael Kleeberg würdigt seinen grossen französischen Kollegen Alexandre Dumas den Älteren mit einem Dramolet. Figuren wie Musketier DArtagnan, der Graf von Monte Christo und weitere sprechen über ihren unsterblichen Schöpfer. Weinhändler Max Gerstl geht der grossen Frage auf den Grund: Bordeaux oder Burgund? Diese und viele andere Expeditionen in Gottes Garten: Seiten 8, 16, 23, 28, 29, 35

Ghislain Dussart/GAMMA RAPHO; Bildbearbeitung: Wieslaw Smetek für die Weltwoche
Expeditionen in Gottes Garten.
Ghislain Dussart/GAMMA RAPHO; Bildbearbeitung: Wieslaw Smetek für die Weltwoche

 

Peter Brandt, der älteste Sohn von Willy Brandt, dem legendären Kanzler und Sehnsuchtsfigur der deutschen Sozialdemokratie, ist Professor für Neuere Geschichte und Mitglied der SPD. Die einstige Volkspartei, so betont er, befinde sich in einer «Dauerkrise». Sein Urteil ist unmissverständlich: Die Partei habe «den Kontakt zu ihrer Klientel verloren» – den «Arbeitern», «kleinen Selbstständigen», den «normalen Leuten». Auch das Thema Frieden, das zur DNA der deutschen Sozialdemokratie gehöre, komme ihm zu wenig zur Geltung. Wie soll es weitergehen? Und was würde sein Vater heute tun? Seite 12

 

Während an den Hamburger Landungsbrücken Hunderte gegen den demokratisch gewählten argentinischen Präsidenten protestierten, nahm Javier Milei im bis auf den letzten Platz besetzten Kongresssaal des Hotels «Hafen» den renommierten Hayek-Preis entgegen. Der weltweit erste libertäre Regierungschef, der sich auf die Ökonomen der «Österreichischen Schule» beruft, nutzte die Gelegenheit für einen Vortrag über die freiheitlichen westlichen Werte, der vom deutschen Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde. Unser Südamerika-Korrespondent Alex Baur war mit vor Ort. Exklusiv für die Weltwoche erklärt Baur den kometenhaften Aufstieg des Wirtschaftsprofessors aus Buenos Aires zur Führungsfigur einer globalen Bewegung. Seite 24

 

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