Nein, nein, wir sind doch nicht im Krieg!» So lautet die beschwichtigende Antwort auf allfällige Vorwürfe im Zusammenhang mit politischen oder wirtschaftlichen Sanktionen. Das war und ist immer so, wenn Sanktionen irgendwelcher Art diskutiert werden. Tatsache ist, dass es sich dabei um Zwangsmassnahmen handelt, noch unterhalb der Kriegsschwelle. Man will damit eine Gegenpartei, einen anderen Staat, unter Druck setzen, um eine Änderung seines Handelns zu erzwingen. Doch das Argument «unterhalb der Kriegsschwelle» ist letztlich eine scheinheilige Rechtfertigung für Sanktionen.
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